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Gemeinsam im Takt

  • Was siehst du?
    Ein Netzwerk menschlicher Herzmuskelzellen, auch Kardiomyozyten genannt, die im Labor aus Stammzellen gezüchtet wurden.
  • Blau: Zellkerne
    Grün: Verbindungen zwischen benachbarten Herzmuskelzellen
    Rot: Fasern, die sich verkürzen und dadurch die Herzmuskelzellen zusammenziehen

  • Wo kommt das vor?
    Im Herzmuskel. Dort ziehen sich Milliarden von Herzmuskelzellen bei jedem Herzschlag gleichzeitig zusammen.

  • Größe
    40–70 Mikrometer (µm)
     ≈ ein menschliches Haar ist etwa doppelt so dick

  • Was verrät uns diese Aufnahme?
    Eine Herzmuskelzelle arbeitet nicht allein. Sie bildet eng verbundene Netzwerke, in denen sich die Zellen aufeinander abgestimmt zusammenziehen.

  • Was ist das Besondere daran?
    Bei jedem Herzschlag ziehen sich Milliarden von Herzmuskelzellen im gleichen Rhythmus zusammen und entspannen sich wieder. Dieses fein abgestimmte Zusammenspiel ermöglicht es dem Herzen, Blut durch den gesamten Körper zu pumpen.

  • Wie ist diese Aufnahme entstanden?
    Forschende züchten Herzmuskelzellen im Labor aus menschlichen Stammzellen heran und nehmen sie dann mit einem Konfokalmikroskop auf. Dieses Mikroskop nutzt Laserlicht, um scharfe und detailreiche Bilder von Strukturen im Inneren der Zellen zu erzeugen.

  • Aufnahme: Eurac Research / Marzia De Bortoli, Molekularbiologin

  • Was wollen die Forschenden herausfinden?
    Forschende untersuchen Herzmuskelzellen von Menschen mit erblichen Herzerkrankungen. So wollen sie besser verstehen, wie diese Erkrankungen entstehen, und mögliche neue Behandlungen erforschen.

Die Geschichte hinter dem Bild

Was wie die Streifen eines Zebras aussieht, ist der Motor jedes Herzschlags. Im Inneren jeder Herzmuskelzelle arbeiten Tausende fein geordnete Fasern zusammen. Sie sorgen dafür, dass Milliarden von Zellen im gleichen Takt schlagen und unser Herz ein Leben lang Blut durch den Körper pumpt.

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Gesund trotz vererbter Krankheit

Credits: Eurac Research / Marzia De Bortoli